Die Wut nach der Flut
Die Zerstörungen der Jahrhundertflut in Deutschland haben das Thema Klimawandel auch im Wahlkampf nach oben gebracht. Einige Flutopfer fühlen sich von der Politik allein gelassen.
Die Zerstörungen der Jahrhundertflut in Deutschland haben das Thema Klimawandel auch im Wahlkampf nach oben gebracht. Einige Flutopfer fühlen sich von der Politik allein gelassen.
Viele Menschen mit Migrationsgeschichte dürfen in Deutschland wählen. Aber nicht alle nehmen ihr Recht war. Wie blicken sie auf die Politik?
Merkels größter Fan ist wohl ein griechischer Gastwirt in Bremerhaven. Er hat die Kanzlerin jetzt sogar in Wachs nachbilden lassen.
In Rumänien füllen Gastarbeiter aus Indien die vielen Lücken auf den Baustellen des Landes. Die Arbeitgeber sind sehr zufrieden mit der Leistung der Zugewanderten, befürchten jedoch, dass sie auf der Suche nach besser bezahlter Arbeit bald nach Westeuropa weiterziehen werden.
Auf Youtube und Instagram veröffentlichen auch rechte Influencer Bilder und Videos. Doch auf den ersten Blick ist oft nicht zu erkennen, dass damit Fremdenhass verbreitet werden soll.
Das deutsche Luftfahrt-Startup Lilium will 2024 mit einem Airtaxi den Weg zum Flughafen einfacher machen. Senkrecht starten, bis zu 250 Kilometer weit fliegen und dann senkrecht landen – alles elektrisch. Und weil das Unternehmen für die Entwicklung sehr viel Geld benötigt, will es sich das jetzt per Express an der Börse besorgen. Experten halten die Ziele des Unternehmens für sehr ambitioniert.
Düsseldorf ist bekannt für ihren großen japanischen Bevölkerungsanteil. Aber die Region rund um Frankfurt holt auf. Rund 4.500 Japanerinnen und Japaner leben dort und finden vor Ort eine sehr gute Infrastruktur.
Der Stahlhersteller Salzgitter AG plant, bis 2050 seinen CO2-Ausstoß um 95 Prozent zu reduzieren. Die Wende soll mit grünem Wasserstoff gelingen. Auf die bisher jährlich benötigten 2,5 Millionen Tonnen Kohle könnte dann verzichtet werden.
Für viele Isländer ist die Vier-Tage-Woche bereits Realität. 86 Prozent der Beschäftigten in Island haben Anspruch auf die reduzierte Wochenarbeitszeit von 35 oder 36 Stunden. Im Pflegebereich sind es sogar nur 32 Stunden. Und das alles bei vollem Lohnausgleich.
Die Flutkatastrophe im Ahrtal hat viele Menschenleben gekostet und Existenzen zerstört. Auch viele der dort ansässigen Weinbetriebe kämpfen jetzt ums Überleben. Und sind auf Hilfe angewiesen.
Ein Wohnmobil – das ist für immer mehr Menschen der Inbegriff von Freiheit. Man fährt los – und dort, wo es einem gefällt, da bleibt man. Besonders seit die Pandemie für Lockdowns und geschlossene Hotels gesorgt hat, boomt die Branche. Doch für Käufer hat das auch eine Schattenseite.
Auch Wochen nach den schweren Überflutungen sind die Folgen massiv zu spüren. Noch immer sind Wasserleitungen, Stromleitungen, Straßen unbenutzbar, Trümmerberge türmen sich auf. Und noch immer sind freiwillige Helfer unermüdlich im Einsatz.